Where 2.0 ESRI-Google Ankündigung

Eine gute Übersicht von Slashgeo über die o.g. Ankündung auf der Where 2.0-Konferenz. Kurzfassung: Die Suche (oder besser gesagt das googlen) von qualitativen Geodaten soll verbessert und das Vermischen (neudeutsch das Mashup) von ortsbezogenen Inhalten und Diensten soll erleichtert werden. Ziel ist das “Geographic Web” das ich jetzt mal ganz kühn als einen festen Bestandteil des “Semantic Web” beschreibe.

OpenStreetMap

Einen schönen Beitrag liefert Patzi über das Projekt OpenStreetMap, ein, wie ich finde, wichtiges Projekt, um den alltäglichen Einsatz von räumlichen Daten einfacher und selbstverständlicher zu gestalten. OSM könnte sich so recht schnell zu einem Wikipedia der Kartendaten entwickeln. Bereits auf der diesjährigen FOSSGIS war es ein stark vertretenes Thema.

und ja….ich könnte beizeiten mal gucken, was im Raum Rostock so getan werden kann. Aber man kommt ja zu nix. :-)

Location based social networks (oder Geokodierung die 3.)

Während der “schwarze Block” den Rostocker Stadthafen auseinander nimmt, hocke ich vor dem Fernsehr (die Pumpkins spielen am Ring) und bin per golem.de auf das nächste ortsbezogene soziale Netzwerk im Netz gestoßen. Plazes.com ermöglicht die Angabe “Wann bin ich wo und was mache ich dort” für dich und deine Kontakte – nicht weniger, allerdings auch nicht mehr. Die Eingabe erfolgt weitgehend manuell. Meiner Meinung nach birgt der Informationsgehalt dieser Angaben nicht die gleiche Signifikanz wie etwa die Notizen bei socialight.com, dennoch ist die Möglichkeit des Abonnieren eines RSS-Feeds für einen bestimmten Ort oder Kontakt eine interessante Spielerei.

Ob nun nützlich oder nicht, es ist schön zu sehen, wie das Bewusstsein für die Verwertung von Rauminformationen für das alltägliche Leben zunimmt. Wir Geoinformatiker erzählen davon ja nun auch schon ein bisschen länger was.